Allgemeine Geschäftsbedingungen für einen DJ-Auftrag

 

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden für jeden Vertrag zwischen der Fa. RADEUNG, nachfolgend Auftragnehmer genannt, und einem Kunden, nachfolgend Auftragnehmer genannt, Anwendung.

 

§ 1 Allgemeines

Für Leistungen der Fa. RADEUNG finden ausschließlich diese Bedingungen Anwendung. Abweichungen für einzelne Verträge müssen schriftlich festgehalten werden und von beiden Parteien zugestimmt werden.

 

§ 2 Angebote und Vertragsschluss

Alle Angebote des Auftragnehmers sind unverbindlich und führen nicht automatisch zum Vertrag.

Der Vertrag gilt erst dann als geschlossen, wenn der Auftraggeber dem Angebot zustimmt und der Auftragnehmer eine entsprechende Terminbestätigung schriftlich zugesandt hat. Elektronischer Schriftverkehrs ist zulässig.

 

§ 3 Leistungsumfang

Der DJ des Auftragnehmers baut die Musik- und Lichtanlage auf, sowie ab und bespielt zum im Angebot festgelegten Zeitraum die Veranstaltung. Eine Verlängerung der Auftrittzeit kann mit dem DJ vor Ort vereinbart werden. Der DJ ist nicht dazu verpflichtet.

Der DJ ist in der Musikauswahl frei, soweit nicht anders schriftlich vereinbart. Er lässt dabei seine Erfahrungen einfließen. Wunschlieder und Musikrichtungen können vorab mit dem DJ besprochen werden. Er bringt ein großes Repertoire an Musik mit. Es besteht kein Anspruch darauf, dass der DJ jedes Lied dabeihat.

Zusätzliche Aufgaben kann der DJ nach vorheriger Absprache übernehmen.

Es gibt keine Garantie für subjektive Erfolgswahrnehmung seitens des Auftraggebers und den Gästen der Veranstaltung. Eine Party-Garantie kann nicht gegeben werden. Dieser Faktor hängt sehr von „Lust und Laune“ der Gäste ab.

 

§ 4 Pflichten des Auftraggebers

(1). Der Auftraggeber sorgt für eine direkte Zufahrt bis vor das Veranstaltungsgebäude. Sollten hierfür besondere Erlaubnisse erforderlich sein sind diese durch den Auftraggeber zu besorgen und gegebenenfalls zu bezahlen.

(2). Der Auftraggeber sorgt für einen kostenfreien Parkplatz für PKW & Anhänger des DJ direkt am Veranstaltungsgebäude. Sollten hierfür besondere Erlaubnisse erforderlich sein sind diese durch den Auftraggeber zu besorgen und gegebenenfalls zu bezahlen.

(3). Die Versorgung des DJ und seines Helfers mit ausreichend alkoholfreien Getränken und einer Mahlzeit ist durch den Auftraggeber kostenfrei sicherzustellen.

(4). Der Auftraggeber sorgt für einen 230V/16A oder 400V/16A Stromanschluss in unmittelbarer Nähe zum Aufbauort der Musik- und Lichtanlage. Der Stromkreis darf nicht für weitere Geräte genutzt werden. Eventuell anfallende Stromkosten trägt der Auftraggeber.

(5). Dem DJ wird ein geeigneter Standfester Tisch zur Verfügung gestellt, der mindestens 1,20m x 0,60m groß ist.

(6). Für nötige Lizenzen, wie zum Beispiel GEMA, hat der Auftraggeber zu sorgen und die Kosten dafür zu tragen.

 

§ 5 Vergütung

(1). Der Auftragnehmer erhält eine Vergütung in Höhe des Angebotes. Sollten Mehrstunden vom Auftraggeber gewünscht werden, werde diese zusätzlich mit 20€ je angefangene Stunde berechnet.

(2). Die Vergütung ist binnen 14 Tage nach der Veranstaltung an den Auftragnehmer zu zahlen. Die Zahlung der Vergütung erfolgt ausschließlich per Banküberweisung.

(3). Der Auftragnehmer erstellt dem Auftraggeber eine entsprechende Rechnung nach der Veranstaltung.

(4). Versäumt der Auftraggeber die Zahlung der vereinbarten Vergütung kann der Auftragnehmer Bearbeitungsgebühren verlangen.

 

§ 6 Haftung

(1). Sobald die Technik des DJ am Veranstaltungsort aufgebaut wurde, haftet der Auftraggeber bis zum Abbau der Technik für Verlust und Beschädigung zum Neuwert / Reparaturpreis, auch dann, wenn seine Gäste den Schaden verursachen. Sollte die Anlage durch die Gäste verschmutzt werden wird dem Veranstalter die Säuberung nachträglich in Rechnung gestellt.

(2). Für jegliche Schäden an der Technik die während der Standzeit am Veranstaltungsort entstehen haftet der Auftraggeber. Dies gilt auch für Schäden, die durch eine nicht intakte Stromversorgung entstehen.

 

§ 7 Stornierung

§ 7.1 Stornierung durch den Auftragnehmer

Aufgrund höherer Gewalt (z.B. Krankheit, Unfall,… ) kann es dazu kommen, dass der DJ seinen Auftritt nicht wahrnehmen kann. Der Auftragnehmer wird dann einen anderen, gleichwertigen DJ für die Veranstaltung organisieren. Sollte dieses nicht mehr rechtzeitig gelingen verzichtet der Auftraggeber auf Schadensersatzforderungen bzw. die Abwälzung etwaiger Mehrkosten auf den Auftragnehmer.

§ 7.2 Stornierung durch den Auftraggeber

(1). Kann die Veranstaltung aufgrund von höherer Gewalt (z.B. Unfall) nicht durchgeführt werden, verzichtet der Auftragnehmer auf das Einverlangen der vereinbarten Kosten. Sofern die Veranstaltung aufgrund höherer Gewalt zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird, gilt dieser Vertrag weiterhin, wenn es terminlich für den Auftragnehmer realisierbar ist. Die höhere Gewalt ist dem Auftragnehmer nachzuweisen.

(2). Sollte der Auftraggeber den Auftrag aus anderen Gründen stornieren fallen folgende Stornierungsgebühren an:

- bis vier Wochen vor Veranstaltungsbeginn kostenfrei

- vier bis zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn 50% der Angebotssumme

- zwei Wochen bis eine Woche vor Veranstaltungsbeginn 75% der Angebotssumme

- ab einer Woche vor Veranstaltungsbeginn 100% der Angebotssumme

Kann der Auftragnehmer für den Veranstaltungstag einen anderen Auftrag wahrnehmen verzichtet dieser auf die Stornierungsgebühren.

 

§ 8 Abbruch des Auftritts

(1). Kommt es durch höhere Gewalt (Stromausfall, Feuer, Unfall, …) oder auf Wunsch des Auftraggebers zum Abbruch des Auftritts, so hat der Auftraggeber, unabhängig von der Auftrittszeit, die vollständige Angebotssumme zu zahlen.

(2). Der DJ kann den Auftrag abbrechen, wenn er sich oder seine Technik in Gefahr sieht. Dies kann durch unangemessenes Verhalten Dritter (Pöbeln, Drohungen, Zerstörungen) oder durch technische Gefahren (Stromschwankungen, Stromausfälle, Feuchtigkeit) zustande kommen. In diesem Fall hat der Auftraggeber, unabhängig von der Auftrittszeit, die vollständige Angebotssumme zu zahlen.

 

§ 9 Widerrufsbelehrung

Widerrufsbelehrung: nach § 312 g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen kein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.

 

§ 10 Schlussbestimmungen

(1). Weitere Bestimmungen zu diesen AGB sind grundsätzlich schriftlich zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber zu vereinbaren.

(2). Es wird im Rahmen der gesetzlichen Grenzen (§§29, 38 ZPO) grundsätzlich der Gerichtsstand und Erfüllungsort in Goslar vereinbart.

 

Stand: Januar 2018

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